Ein Stein im Schuh…oder was Aschenputtel mit deiner Beziehung zu tun hat.

Ein Stein ist im Schuh…

„Rucke di guh, rucke di guh,

ein Stein ist im Schuh."

Vielleicht kennst du den ursprünglichen Satz aus Aschenputtel („Rucke di guh, rucke di guh, Blut ist im Schuh."), den ich hier etwas angepasst habe. In Beziehungen gibt es auch Situationen, an denen wir uns aneinander “reiben”.

Verhaltensweisen, Worte, und vieles mehr. Wo Nähe gelebt wird, geschehen auch Verletzungen. Das ist ein normaler Teil von Beziehung. Doch wie gehen wir damit um?

Kurzes Gedankenbild: Wenn du beim Wandern schon mal einen Stein im Schuh hattest, dann weiss du, wie unangenehm und auch schmerzhaft das sein kann. Der Stein muss nicht gross sein, aber er stört, oder?

Und je länger er im Schuh bleibt, umso mehr. Schlimmstenfalls entwickelt sich daraus eine Blase, die sich schlussendlich entzündet.

In Beziehungen ist das ähnlich.

Der Kommentar, der irgendwie sass.

Die Geste, die fehlte.

Das Gefühl, gerade nicht gesehen zu werden.

Scheinbar klein(e Steine), kaum der Rede wert. "Weshalb daraus ein Drama machen?"

Also weiter im Text..

Doch unbeachtet bedeutet nicht verschwunden - bis aus kleinen Verletzungen Groll wird.

Und Groll ist viel schwerer zu bearbeiten. Daher lohnt es sich sehr, bereits den kleinen “Kieselsteinen” Beachtung zu schenken.

Wenn ihr was merkt: kurz stehen bleiben, Schuh ausziehen, Stein rausschütteln. Bevor er zur Blase wird und sich entzündet

(oder blutet).

👞👠Frage für heute: Liegt da gerade irgendwo ein Stein im Schuh?

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Hach, Ferienzeit! Zeit für Missverständnisse?