Du darfst....! Was du dir in der Perimenopause neu erlauben kannst.
Schluss mit „funktionieren“
Du bist müde vom Funktionieren. Vom still Aushalten. Vom inneren Druck, weiterzumachen wie bisher – bloß ohne zu stören.
Die Perimenopause ist nicht nur ein hormoneller Umbruch. Sie ist auch ein Weckruf: Für dich, zu dir, für dein Leben und nicht in erster Linie das von anderen.
Also, was wäre, wenn du dir mal wieder etwas erlaubst – statt dich dauernd zu optimieren?
1. Du darfst NEIN sagen – ohne Begründung
Nein zur Einladung, die dich erschöpft.
Nein zu “Ich muss/will es allen recht machen.”
Nein zur „superwichtig-wir-müssen-reden“-WhatsApp um 22:43.
Nein zu Diäten, Deadlines und Dauerverfügbarkeit.
Erlaubnis-Reminder: Ein Nein zu anderen ist ein Ja zu deiner Energie. Und niemand ist tot umgefallen, weil du mal nicht sofort reagiert hast.
2. Du darfst SCHLECHT gelaunt sein – und bist trotzdem liebenswert
Wut, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen? Willkommen im Club.
Die Hormonachterbahn ist real – und keine Charakterstörung.
Du darfst dich nerven, mal laut werden, dich zurückziehen.
Du darfst dich danebenbenehmen – und dann wieder zusammensetzen.
Und du darfst dich lieben. Auch so.
💡 Tipp: Statt Schuldgefühle: Tagesform-Kommunikation an dein Umfeld.
Sag: „Ich bin heute nicht die beste Version von mir – aber ich bin da.“ Das kann Verständnis schaffen.
3. Du darfst AUSRUHEN – und das als Aktivität zählen
Pause machen ist kein Faulheitsbeweis, sondern Selbstschutz.
Und: Regeneration ist kein Luxus. Sondern wichtige Selbstsorge.
Ein paar Ideen für dein “Ich darf….!”
👉 Ich darf eine Mittagspause machen.
👉 Ich darf mal Serien bingen.
👉 Ich darf den Tag mit nur einem To-do beenden.
👉 Ich darf nicht perfekt sein.
Und das Ganze nennt sich: gesunde Selbstführung. Nicht Versagen.
4. Du darfst deinen KÖRPER neu kennenlernen – nicht neu erfinden
Der Wechsel bringt Veränderung. Gewicht, Energie, Lust, Haare – check.
Was du nicht brauchst: Kampfmodus. Denn das verstärkt das Unwohlsein bloss.
Was du darfst: Dich neu orientieren. Im Leben. Im eigenen Körper. Und mit einer grossen Portion Selbstannahme (manchmal schwierig - ich weiss).
➡️ Du darfst fit und gesund sein (nicht zu verwechseln mit dünn!).
➡️ Du darfst dankbar sein dafür, dass dein Körper dich bereits durch viele Situationen getragen und begleitet hat. (Vielleiht schreibst du mal einen Dankesbrief an deinen Körper? Einige Ideen: “Danke, dass du mich durch die Schwangerschaft getragen und neues Leben ermöglicht hast. Danke, dass in dir Selbstheilungskräfte stecken, die Schnittwunden und Co wieder verheilen lassen. Danke, dass du mich warnst - durch Migräne, Bauchschmerzen.. - wenn es eigentlich zu viel für mich ist und ich kürzer treten darf.”
➡️ Du darfst dich selbst sexy finden – oder erstmal wieder kennenlernen. Uns wird wahrgemacht dass nur dünn sexy ist. Was ist dann mit den weiblichen Rundungen, die extra dafür gedacht sind, geliebt zu werden? Sie mache uns ja auch aus, nicht?
Sag deinem Spiegelbild mal folgendes: „Wir machen das zusammen, ok? Du und ich. Nicht gegen dich.“
5. Du darfst HILFE annehmen – ohne dich zu schämen
Ob Therapeutin, Coach, Hormonberatung, Freundin oder Fachbuch:
Du musst nicht alles allein rausfinden. Und auch nicht immer stark sein.
Stärke zeigt sich nicht im Durchhalten.
Sondern im Erkennen, wann du Unterstützung brauchst.
Erlaub dir:
Fragen zu stellen.
Ahnungslos zu sein.
Wieder Anfängerin zu sein – z. B. beim Thema Selbstfürsorge.
Manchmal dürfen wir - je nach Lebensumständen - neu lernen für uns gut z sorgen.
Fazit: Die wichtigste Erlaubnis kommt nicht von außen
Du wartest vielleicht auf das Go von anderen. Auf den Moment, wo jemand sagt:
„Du darfst jetzt mal du sein.“ Das mach ich gerne, ABER…(jetzt kommt das grosse Aber ;) :
Die wichtigste Person, die sich die Erlaubnis gibt Du zu sein: Bist DU!
Wie leicht fällt es dir, dir etwas zu erlauben?
Ich freue mich über einen Kommentar.
Wenn du Fragen hast, melde dich gerne bei mir für ein unverbindliches Treffen, das dir mehr Klarheit und Erlaubnis bringt.
Grüsse aus der Lebensmitte
Sabine
Bonus: Dein Mini-Ritual für Erlaubnis statt Erschöpfung
Schreib dir dein “Ich darf…!”auf. Häng’s an den Kühlschrank, damit du es als Ermutigung immer vor Augen hast.

